Weißkohl Kruisberger Art

weißkohl


Zutaten:

1 kleiner Weißkohl
1 Eßl. Tomatenmark
2 TL Curry
2 TL Kokosöl
2 Eßl. Butterschmalz
1 kl. Zwiebel
150 ml Weißwein
1 Becher Sahne
2 TL Gemüsebrühe
Salz, Zucker, Pfeffer

Zubereitung: 

  • Den Weißkohl putzen, Strunk herausschneiden und dann den Kohl in Streifen schneiden.
  • Butterschmalz in der Pfanne erhitzen.
  • Die gewürfelte Zwiebel mit dem Tomatenmark und einer guten Prise Zucker glasig andünsten.
  • Den Weißkohl dazugeben und unter Rühren gut Farbe annehmen lassen.
  • Mit dem Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
  • Gemüsebrühe (Pulver) darüberstreuen und 200 ml Wasser angießen.
  • Mit Curry, Pfeffer und Salz würzen.
  • Sahne zugeben, Deckel auflegen und auf mittlerer Stufe 20 Minuten schmoren lassen, zwischendurch umrühren.
  • Wer mag, gibt noch 2 Teelöffel Kokosfett dazu.

Dazu passt Kartoffelbrei und Bratwurst.

 


Weißkohl

Der Weißkohl (Brassica oleracea convar. capitata var. alba), auch Weißkraut, Weißkabis, Kappes, Kaps, Kappus, Kabisoder Kraut genannt, ist eine Variante des Kopfkohls und ein Gemüse, das vor allem im Herbst und Winter Saison hat. Aus ihm lassen sich deftige Eintöpfe, Krautkuchen, Kohlrouladen oder Salate herstellen. Er zeichnet sich durch seinen hohen Anteil an Vitamin C (46 mg/100 g) und antibiotisch wirkenden Senfölglycosiden aus.

Etymologie 

Das vor allem im Rheinland und Ruhrgebiet geläufige Wort „Kappes“ ist über die Form caputium aus dem lateinischen caput, der Kopf, entstanden und gilt in diesem Sprachraum als Synonym für Unsinn oder Unfug. Das Wort ist über das Französische caboche auch in Englische als cabbage gelangt. In der Deutschschweiz wird das Wort in der Form „Kabis“ bzw. „Chabis“ verwendet.

Pharmakologie

Frischer Weißkohlsaft wird in der Volksheilkunde bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren eingesetzt. Kenntnisse zur Wirksamkeit sind bisher unzureichend. Ebenso kann Sauerkrautsaft bei Verdauungsbeschwerden angewendet werden.

Äußerlich wurden früher gequetschte Kohlblätter zur Heilung von Geschwüren, Wunden und bei Furunkulose aufgelegt.

Bei überwiegender Ernährung mit Kohl (wie sie z. B. in Notzeiten üblich war) wurden vermehrt Vergrößerungen der Schilddrüse beobachtet. Verantwortlich hierfür sind die im Weißkohl enthaltenen Glucosinolate, weil deren Spaltprodukte die Jodid-Aufnahme hemmen.

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fkohl

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